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Klassische Massage

Die klassische Massage ist eine seit Jahrtausenden bekannte Form der Behandlung, die dazu dient, dem Menschen Kraft, Energie und Vitalität zurückzugeben. Durch unterschiedliche Techniken, die dabei nacheinander durchgeführt werden, hat diese Form der Massage eine direkte Auswirkung auf den Körper. Die klassische Massage wird zudem als „Klassische Massagetherapie“ (KMT) ärztlich oder vom Heilpraktiker verordnet.

Wie wirkt die klassische Massage?

Verschiedene Grifftechniken, wie Streichen, Kneten, Reiben, Klopfen, die bei der Behandlung der Muskulatur sowie der Gewebeschichten Anwendung finden, haben verschiedene Auswirkungen. Die Wirkungen der einzelnen Techniken basieren auf unterschiedlichen Theorien. Grundlegend sind jedoch folgende Wirkungsweisen zu nennen:

  • Durchblutungssteigerung

  • Blutdrucksenkend

  • Spannungslösend

  • Schmerzlindernd

  • Stressreduzierend

  • Stoffwechselanregend

Darüber hinaus ist die psychische Wirkung nicht zu unterschätzen. Massagen haben eine entspannende sowie stresslösende Wirkung auf den gesamten Organismus. Das wohltuende Gefühl im Zusammenhang mit der menschlichen Zuwendung unterstützt Sie auch die psychische Entlastung.

Wann findet die klassische Massage Anwendung?

Die klassische Massage wird bei konkreten Beschwerden angewendet. Haben Sie Verspannungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, werden Sie im Alltag und Beruf einseitig belastet oder müssen konkrete Verletzungen nachbehandelt werden, so bietet sich die klassische Massagetherapie als Behandlungsform an.

Darüber hinaus bietet sich die klassische Massage auch hervorragend als prophylaktische Maßnahme an, um Beschwerden vorzubeugen. Im Rahmen dessen wird die klassische Massage im Sport zur Vor- und Nachbereitung angewendet.

Folgende Beschwerden können mit Hilfe der klassischen Massagetherapie behandelt werden:

  • Verspannungen

  • Kopfschmerzen sowie Migräne

  • Muskelverletzungen (Nachbehandlung)

  • Blockaden

  • Durchblutungsstörungen

  • Bluthochdruck

  • Rückenschmerzen

  • Gelenkbeschwerden

Ganzkörpermassage und Teilmassage

Im Allgemeinen unterscheiden wir im Rahmen der klassischen Massage die Ganzkörpermassage sowie Teilmassagen, die sowohl im Liegen als auch im Sitzen durchgeführt werden können. Wie der Name schon sagt, werden bei einer Ganzkörpermassage verschiedene Regionen behandelt. Bei Teilkörpermassagen werden hingegen konkret von Beschwerden betroffenen Regionen des Körpers behandelt.

Wann ist von einer Massage abzuraten?

Sollten Sie unter Entzündungen, Gefäßerkrankungen und Hauterkrankungen leiden, ist von einer Massagetherapie abzuraten. Einerseits können sich die Symptome verschlechtern. Darüber hinaus besteht die Gefahr, Krankheitserreger zu übertragen. Im Falle von Venenerkrankungen, wie beispielsweise einer Thrombose ist zwingend von einer Massage abzusehen, um eine Embolie zu vermeiden.

In der nachstehenden Übersicht sind einige Kontraindikationen aufgelistet, im Falle derer keine Massage durchgeführt werden darf:

  • Krampfadern

  • Risikoschwangerschaften

  • Hautentzündungen / -erkrankungen

  • Frische Verletzungen, Wunden, Muskelrisse sowie Quetschungen

  • Knochenbrüche, Knochenverletzungen sowie Knochenhautverletzungen

  • Gefäßerkrankungen

  • Thrombosen

  • Blutgerinnungsstörungen

  • Osteoporose

Ursprung der klassischen Massage

Diese sehr beliebte und wohltuende Behandlungsform hat vermutlich ihren Ursprung im fernen Osten sowie im Osten von Afrika. Das Ziel war es, den Organismus im Gleichgewicht zu halten bzw. zu regulieren.
Auch bei den indischen Mönchen in der Zeit vom 15. – 17. Jahrhundert waren Massagetechniken beispielsweise im Rahmen ihrer Ringkämpfe bekannt. Über Hippokrates, der die Techniken und die Wirkungen der Massage weiter erforschte, erreichten sie schließlich Europa. Neben Hippokrates gilt auch Galenos als ein bedeutender Arzt der Antike, der diese uralte Therapieform weiter erforschte.

Die Massage etablierte sich in der Wissenschaft sowie Medizin

Nachdem in späterer Zeit das Interesse an der klassischen Massage verloren ging, wurde diese erst im 16. Jahrhundert erneut aufgegriffen und anschließend zusammen mit Ärzten neu etabliert. Die moderne Form der klassischen Massage bezeichnen wir andererseits auch als „Schwedische Massage“. Diese Bezeichnung geht auf die Weiterentwicklung der Techniken durch den Schweden Pehr Henrik Ling zurück, der in Stockholm seine Vorstellung von Gymnastik sowie Massage lehrte.

Schließlich gelang es dem niederländischen Arzt Johann Georg Mezger die Weiterentwicklung der klassischen Massage sowie deren Etablierung in Wissenschaft und Medizin. Erst Ende des 19. Jahrhunderts gelangten die Techniken der schwedischen Massagen durch den Orthopäden Albert Hoffa nach Deutschland, der diese verfeinerte und zur heutigen bekannten Form führte.

Neue Massagetechniken

Seitdem wurden immer wieder neue Massagegriffe sowie spezifischere Massagetechniken entwickelt, wie beispielsweise die Bindegewebsmassage und die Lymphdrainage. Sie bedürfen einer entsprechenden Ausbildung beziehungsweise Fortbildung.

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